Anti-Bias-Trainings Termine

Macht * Diskriminierung * Vorurteile?

Anti-Bias-Training in Berlin 2015
In Kooperation mit dem Bildungswerk der Böll Stiftung bieten wir ab Februar 2015 ein dreimoduliges Training an. Termine sind jeweils Freitag und Samstag von 10 – 17 Uhr, Grundkurs 13.+14.2.15, Aufbaukurs 13.+14.3.15 und Vertiefungskurs 24.+25.4.15   AB Flyer14   Infos hier

Anti-Bias-Training 2015 in Weimar:
mit Unterkunft und Verpflegung in der EJBW.
erster Durchgang 2015: 23.-25.1.15, 27.2.-1.3.15 und 17.-19.4.15.
zweiter Durchgang 2015: 4.-6.9.15, 9.-11.10.15, 4.-6.12.15.
Die Fortbildung findet in der EJBW in Weimar unter Leitung von Zaklina Mamutovic und Annette Kübler statt. Anmeldungen bei der EJBW,  <rebitschek@ejbweimar.de>  mehr Infos hier

Übung beim Anti Bias Training April 2012

Für uns bedeutet Anti-Bias-Arbeit: Diskriminierung sowohl privat als auch gesellschaftlich kritisch im Fokus zu haben/ uns den eigenen Verstrickungen in Strukturen von Ausgrenzung stellen / einen machtkritischen Blick auf politische Bildungsarbeit zu werfen/ uns zu eigener Diskriminierungserfahrung – zwischenmenschlich und strukturell – auszutauschen und einander zu empowern/ Handlungsstrategien und Zusammenarbeit zu verbessern und dabei voneinander zu lernen

Zentrale Elemente der Kurse sind:

einander begegnen
und ins Gespräch kommen: Wie erlebe oder erlebte ich Diskriminierung? Welche Gefühle sind damit verbunden? Welche persönlichen Strategien habe ich im Umgang mit Diskriminierung entwickelt? Das Training macht in der Gruppe auch emotional begreifbar, wie Diskriminierung funktioniert – aus der Position als Diskriminierte wie auch als Diskriminierende.

Wahrnehmung für Schieflagen schärfen 
gerade weil vieles „normal“ und unumgänglich erscheint, ist es notwendig den Blick für eigene Privilegien zu schärfen. Dabei werden wir uns vertiefend mit strukturellen Ungleich­heiten, der Verbindung von persönlicher und struktureller Unterdrückung und der Vielfalt von Diskriminierungsformen auseinandersetzen.

mit Veränderung beginnen
bedeutet ungerechte Strukturen zu benennen und uns gegen diskriminierende Verhaltensweisen zu wehren. Wo kann ich mich einmischen und Veränderun­gen bewirken? Wo können wir in unseren Einflussbereichen mehr Verantwortung über­nehmen und unsere Macht nutzen? Wie können wir gemeinsam Bündnisse initiieren?

die eigene Praxis reflektieren
Reflexion der Rahmenbedingungen unserer Arbeit: Was bedeutet der Anti-Bias- Ansatz für unseren Blick auf strukturelle Zusammenhänge? In welche Richtung möchten wir etwas verändern? Welche Erfolge, welche Herausforderungen und Stolpersteine habe ich in meiner Arbeit?

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